Das geistige Leben, zu dem auch die Kunst gehört und dem sie eine der mächtigsten Agentien ist, ist eine komplizierte aber bestimmte und ins Einfache übersetzbare Bewegung vor- und aufwärts. Diese Bewegung ist die der Erkenntnis. [...] Wenn die Religion, Wissenschaft und Moral gerüttelt werden, und wenn die äußeren Stützen zu fallen drohen, wendet der Mensch seinen Blick von der Äußerlichkeit ab und sich selbst zu. Die Literatur, Musik und Kunst sind die ersten empfindlichsten Gebiete, wo sich diese geistige Wendung bemerkbar macht in realer Form. [...]

Aussagen von Wassily Kandinsky über das Geistige in der Kunst (1912)

Kafka – das sind Träume einer im Sterben liegenden Menschheit. Ein Aufbäumen absterbenden Bewusstseins. Ein Griff danach, was schon nicht mehr ist und nicht mehr sein wird. Hoffnung wird zu Tod, daraus ersehnte Freiheit.

Andrej Mogutschi

Ich weiß, dass sie Mystiker sind. Das hat mich jedoch nicht abgeschreckt ... Der Kontakt zur Wirklichkeit wird sie heilen.

(Dostojewski)

Ich bin jung, reich und gebildet; und ich bin unglücklich, neurotisch und allein. [...]

(Fritz Zorn. Mars. München 1977. Anfangszeilen)

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